Pressemeldung Nr. 229 vom

Hochschul-Zukunftsvertrag setzt keine neuen Zeichen

„Mit der offenen Hochschule, dem doppeltem Abiturjahrgang und dem Ziel, 40 Prozent eines Altersjahrgangs ein Studium zu ermöglichen, steigen die Anforderungen an die Universitäten enorm, ohne dass zusätzliches Geld zur Verfügung steht“, so Gabriele Heinen-Kljajic.

Die Landtagsgrünen haben den heute (Dienstag) zwischen der Landesregierung und den Hochschulen geschlossenen Zukunftsvertrag als "zwiespältig" bezeichnet. Er entlaste die Hochschulen zwar von weiteren Einsparvorgaben für die nächsten fünf Jahre, aber hinter dem Anspruch, zusätzlich in Bildung zu investieren, bleibe er weit zurück, sagte die hochschulpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic in Hannover. "Mit der offenen Hochschule, dem doppeltem Abiturjahrgang und dem Ziel, 40 Prozent eines Altersjahrgangs ein Studium zu ermöglichen, steigen die Anforderungen an die Universitäten enorm, ohne dass das Land zusätzliches Geld zur Verfügung stellen würde." Für die Hochschulen bedeute dies, mehr Studierende bei gleicher Finanzausstattung aufnehmen zu müssen.

Da die Erhöhung des Lehrdeputats zur Schaffung neuer Studienanfängerplätze genutzt werde, würden die Studienbedingungen nach Ansicht der grünen Politikerin auch in Zukunft unzureichend bleiben.

Heinen-Kljajic: "Alles bleibt beim Alten: Die Schwüre zum Bildungsgipfel bleiben für die niedersächsischen Hochschulen Makulatur."

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