Pressemeldung Nr. 5375 vom

Ina Korter fordert: Friedeburg-Park nicht ohne Schutzstatus

Die Absicht des Landkreises Wesermarsch, den Nordenhamer Friedeburg-Park künftig nicht mehr unter Landschaftsschutz zu stellen, stößt bei den Grünen auf Kritik. Das Argument der Kreisverwaltung, der...

Die Absicht des Landkreises Wesermarsch, den Nordenhamer Friedeburg-Park künftig nicht mehr unter Landschaftsschutz zu stellen, stößt bei den Grünen auf Kritik.
Das Argument der Kreisverwaltung, der Park sei als Landschaftsschutzgebiet zu klein sei nicht nachvollziehbar, meint die Nordenhamer Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter.
Ein Landschaftsschutzgebiet solle der Erholung dienen und landschaftlich reizvoll sein. Das treffe für den Park auf jeden Fall zu. "Von einer Mindestgröße steht im maßgeblichen Niedersächsischen Naturschutzgesetz jedenfalls nichts", sagte die Grünen-Politikerin.
Dem Vorschlag der Wesermarscher Kreisverwaltung, den Friedeburg-Park künftig durch eine kommunale Satzung der Stadt zu schützen, stehen die Grünen "nicht grundsätzlich ablehnend" gegenüber. "Das müsste aber nacheinander geschehen: Zunächst die Ausweisung als geschützter Landschaftsbestandteil durch die Stadt und wenn die gelaufen ist, kann man neu über das Landschaftsschutzgebiet reden. Andernfalls könnte es Begehrlichkeiten geben die alten Parkbäume zu fällen und das muss auf jeden Fall verhindert werden", forderte Ina Korter.
Die Grünen sehen keinen Grund das Verfahren übereilt anzugehen. Die Beibehaltung des Landschaftsschutzes für den Friedeburg-Park verursache dem Landkreis weder Kosten noch Arbeit. "Das einzige,was Arbeit macht,ist die vorgeschlagene Löschung. Und weil das so ist, befürchte ich, dass etwas anderes dahinter stehen könnte, als nur ein formaler Verwaltungsakt, der auf den Park keinerlei Auswirkungen hat", so die Nordenhamer Grünen-Abgeordnete.

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