Ina Korter: "Ganztags-Betrieb auf solide Basis stellen"
„Das Ziel muss lauten, dass der Ganztags-Betrieb auf eine solide Basis gestellt wird, indem man die Schulen besser ausstattet. Lehrer, Schüler und Eltern brauchen Verlässlichkeit. Schon heute lässt sich absehen, dass der Bedarf steigen wird.“
Darum geht’s
Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) hat am heutigen Mittwoch ein Konzept für den Weiterbetrieb der Ganztagsschulen vorgelegt.
Das sagen die Grünen
Ina Korter, schulpolitische Sprecherin
„Wir reden hier über eine schwere Hypothek, die uns CDU und FDP hinterlassen haben. Das Thema ist spätestens seit 2007 bekannt, aber die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hat es bis zu ihrer Abwahl nicht gelöst.“
„Die Kultusministerin sorgt jetzt dafür, dass der Betrieb in den Ganztags-Schulen zum kommenden Schuljahr gesichert ist.“
„Das Ziel muss lauten, dass der Ganztags-Betrieb auf eine solide Basis gestellt wird, indem man die Schulen besser ausstattet. Lehrer, Schüler und Eltern brauchen Verlässlichkeit. Schon heute lässt sich absehen, dass der Bedarf steigen wird.“
Zum Hintergrund
Die CDU-/FDP-Landesregierung hat seit 2003 zwar die Einrichtung neuer Ganztagschulen genehmigt, aber nicht gleichzeitig für eine auskömmliche Finanzierung gesorgt. Das hat zu einem Wirrwarr bei den Arbeitsverträgen für solche Pädagogen geführt, die im Ganztagsbetrieb arbeiten. Letztlich führte diese Praxis zu erheblichen Problemen im Arbeits- und im Sozialversicherungsrecht.