Pressemeldung Nr. 21 vom

Erneute Beratung im Ausschuss gefordert:Kein GRÜNES Licht für Libeskind-Bau-Finanzierung in Lüneburg

Nach der Unterrichtung zum Finanzierungsplan für das Libeskind-Audimax der Leuphana-Universität Lüneburg fordern die Landtagsgrünen die erneute Beratung im Wissenschaftsausschuss. „Es bleibt ungeklärt, wie belastbar der Finanzierungsplan wirklich ist“, so Gabriele Heinen-Kljajic.

Nach der heutigen (Montag) Unterrichtung zum Finanzierungsplan für das Libeskind-Audimax der Leuphana-Universität Lüneburg fordern die Landtagsgrünen die erneute Beratung im Wissenschaftsausschuss. "Es bleibt ungeklärt, wie belastbar der Finanzierungsplan wirklich ist", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriele Heinen-Kljajicin Hannover.

Das Wissenschaftsministerium habe sich "unbestimmt" zur Frage der Übernahme möglicher Kostensteigerungen geäußert. "Es reicht nicht aus, darauf zu verweisen, dass eine Verteuerung nicht zu erwarten sei", sagte die Grünen-Politikerin. Angesichts durchaus üblicher Kostensteigerungen von bis zu 30 Prozent bei vergleichbaren Bauten sei eine solche Aussage "verwegen". Auch die Kosten für die Unterbringung des Studiengangs "Automatisierungstechnik" seien weiterhin unklar.

Heinen-Kljajic kritisierte außerdem, dass dem Landesrechnungshof noch immer nicht die angeforderten Unterlagen vorliegen und forderte, dass sich der Wissenschaftsausschuss noch einmal mit deren fertigem Bericht befassen müsse. "Wir müssen die Risiken der Finanzierung kennen, um auszuschließen, dass Forschung und Lehre im Falle von Kostensteigerungen in Mitleidenschaft gezogen werden", sagte die Grünen-Politikerin.

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