Pressemeldung Nr. 1754 vom

Knorres Bundesratsinitiative zur Skate-Erlaubnis greift zu kurz

Nicht nur Radwege sondern auch Straßen für Skater freigebenDie von der niedersächsischen Verkehrsministerin Knorre geplante Bundesratsinitiative zur Freigabe von Radwegen für Inline-Skater reicht na...

GRÜNE: Knorres Bundesratsinitiative zur
Skate-Erlaubnis greift zu kurz
Nicht nur Radwege sondern auch Straßen für Skater freigeben
Die von der niedersächsischen Verkehrsministerin Knorre geplante Bundesratsinitiative zur Freigabe von Radwegen für Inline-Skater reicht nach Ansicht des verkehrspolitischen Sprechers der Landtagsgrünen Stefan Wenzel nicht aus. Auch die Nutzung von Tempo-30-Strassen müsse in der Straßenverkehrsordnung zugelassen werden. Auf anderen Straßen müssten verstärkt Angebotsstreifen und Fahrradstreifen ausgewiesen werden.
"Wir brauchen mehr Platz für umweltfreundliche Mobilität,” erklärte Wenzel. Das gelte für Fußgänger, Radfahrer und Inline-Skater gleichermaßen. Deshalb müssten die oft viel zu breiten Straßen mit Fahrradstreifen und Angebotsstreifen für Inline-Skater und Radfahrer ausgestattet werden.
Das sei zugleich ein Beitrag zur Verkehrssicherheit, erklärte Wenzel. Fahrradstreifen und Angebotsstreifen hätten sich grundsätzlich bewährt. Eine Lösung, die allein zu Lasten der FahrradfahrerInnen geht, greife zu kurz, so Wenzel. Er forderte Verkehrsministerin Knorre auf, ihre Bundesratsinitiative entsprechend zu erweitern.

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