Kompromissvorschlag zur Weservertiefung unzureichend
„Die Vereinbarungen sind nicht geeignet, einen derart gravierenden Eingriff auszugleichen. Am Verzicht auf die neuerliche unnötige Vertiefung führt kein Weg vorbei“, so Ina Korter.
Den heute (Freitag) bekannt gewordenen Vergleich, der mit einigen der Kläger gegen die Weservertiefung erzielt worden ist, hält die Landtagsabgeordnete der Grünen aus der Wesermarsch Ina Korter für völlig unzureichend.
"Die Vereinbarungen sind nicht geeignet, einen derart gravierenden Eingriff auszugleichen. Weder das Problem der Verschlickung der Häfen und Strände mit den negativen Auswirkungen auf den Tourismus, noch die massiven Veränderungen der Ökologie oder die höher auflaufenden Fluten, die eine stärkere Belastung der Hochwasserschutzanlagen und damit einhergehend die Gefährdung der Deichsicherheit verursachen, sind berücksichtigt. Am Verzicht auf die neuerliche unnötige Vertiefung führt kein Weg vorbei", sagte die Grünen-Politikerin.