Krümmel und Brunsbüttel müssen vom Netz - Forderung nach Laufzeitverlängerung immer absurder
Die beiden Störfälle in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel haben nach Ansicht der Landtagsgrünen einmal mehr deutlich gemacht, dass die Sicherheit in den alten Reaktoren nicht mehr gewährleistet ist und diese unverzüglich vom Netz genommen werden müssen.
Die beiden Störfälle in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel haben nach Ansicht der Landtagsgrünen einmal mehr deutlich gemacht, dass die Sicherheit in den alten Reaktoren nicht mehr gewährleistet ist und diese unverzüglich vom Netz genommen werden müssen. "Mit jedem Störfall wird auch die Forderung nach Verlängerung der Restlauftzeiten absurder", sagte der atompolitische Sprecher Andreas Meihsies am Freitag (heute) in Hannover.
Der Grünen-Politiker forderte Minister Sander auf, von einer Laufzeitverlängerung für das niedersächsische AKW-Unterweser Abstand zu nehmen. "Bleibt der Umweltminister dabei, dann stellt er sich gegen das Sicherheitsinteresse der Bevölkerung".
Meihsies erwartet nun eine "unverzügliche und umfassende Unterrichtung" im Umweltausschuss über die Ursachen, den Verlauf und die Auswirkungen der beiden zeitgleichen Störfälle in den AKWs Krümmel und Brunsbüttel.
| Hier Bildmaterial von einer Aktion der GRÜNEN am AKW-Krümmel im September 2005 | ![]() [link id="117959"]Vollansicht>> |
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