Kürzungen treffen den Nerv der Universität Göttingen - Wenzel: Von "Hochschuloptimierungskonzept" zu sprechen ist blanker Hohn!
Heftig kritisierte der Göttinger Abgeordnete Stefan Wenzel die von Wissenschaftsminister Stratmann geplanten Kürzungen an der Göttinger Universität. Wenzel: "Das ist ein historischer Einschnitt, der i...
Heftig kritisierte der Göttinger Abgeordnete Stefan Wenzel die von Wissenschaftsminister Stratmann geplanten Kürzungen an der Göttinger Universität. Wenzel: "Das ist ein historischer Einschnitt, der in Göttingen schlimme Folgen für Forschung und Lehre hat", und "das ist die falsche Antwort auf PISA und die OECD-Studie zur Bildungspolitik."
Schleierhaft sei, wie die niedersächsischen Hochschulen im Wettbewerb um gute Professoren künftig bestehen sollen. Das Konzept produziere Mittelmäßigkeit. Neben dem geplanten Stellenabbau sei auch ein Rückgang der Studierendenzahlen zu befürchten.
Wenzel begrüßte die für heute angekündigte Demonstration und forderte einen Kraftakt aller Repräsentanten der Region Göttingen. Da dürfe sich keiner drücken. "Wir müssen in Hannover deutlich machen, was auf dem Spiel steht." Die Entscheidung im Landtag stehe erst im Dezember auf der Tagesordnung. Diese Zeit müsse genutzt werden.
wz