Lärmschutz an der Bernser Landwehr muss sofort kommen
Sträfliche Untätigkeit hat die stellv. Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen der Landesregierung im Zusammenhang mit dem fehlenden Lärmschutz an der A 2 vorgeworfen. "Seit 1995 gibt es einen entspre...
Sträfliche Untätigkeit hat die stellv. Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen der Landesregierung im Zusammenhang mit dem fehlenden Lärmschutz an der A 2 vorgeworfen. "Seit 1995 gibt es einen entsprechenden Planfeststellungsbeschluss, der den Bau einer Lärmschutzwand vorschreibt", so Helmhold. Die Bürgerinnen und Bürger würden das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit staatlicher Stellen verlieren, wenn sie erleben müssten, dass Zusagen über Jahre nicht eingehalten würden.
Als besonders ärgerlich bezeichnete die Abgeordnete das Verhalten des zuständigen Straßenbauamts in Hannover, das Schreiben der Gemeinde Auetal in dieser Angelegenheit teilweise nicht einmal beantwortete.
Die schweren gesundheitlichen Folgen von Lärm seien allgemein bekannt. Bis zur fertigstelluzng des Lärmschutzes müsse das Land andere Maßnahmen, zum Beispiel eine Tempobeschränkung, ergreifen, um die Gesundheit der AnwohnerInnen zu schützen.
Helmhold hat jetzt gemeinsam mit den verkehrspolitischen Sprecher der Fraktion eine kleine Anfrage an die Landesregeirung gestellt, um den Forderungen der Bürgerinitiative und der Gemeinde Auetal Nachdruck zu verleihen. Sie fragt danach, wann die Lärmschutzwand gebaut wird und wie die Landesregierung in der Zwischenzeit die Gesundheit der AnwohnerInnen schützen will. Außerdem will sie wissen, wie das Straßenbauamt Hannover mit den zahlreichen Briefen der Gemeinde Auetal in dieser Sache umgegangen ist.