Pressemeldung Nr. 34 vom

Landesregierung muss das Einverständnis zur Elbvertiefung verweigern - Schluss mit dem Poker!

„Die negativen Folgen der Elbvertiefung für das Flusssystem, für den Hochwasserschutz und hinsichtlich der Versalzung des Grundwassers sind nicht absehbar. Die Gründe für die Ablehnung liegen auf der Hand", so Stefan Wenzel.

Zur aktuellen Entwicklung um die Verhandlungen über eine Elbvertiefung erklärt der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel:

"Die negativen Folgen der Elbvertiefung für das Flusssystem, für den Hochwasserschutz und hinsichtlich der Versalzung des Grundwassers sind nicht absehbar. Die Gründe für die Ablehnung liegen auf der Hand. Statt konsequent das Einvernehmen zur Elbvertiefung zu verweigern, versucht Ministerpräsident McAllister in Hamburg und beim Bund den Preis für eine niedersächsische Zustimmung zu dem Projekt hochzutreiben. Selbst dabei verhandelt er schlecht, weil er seine Karten bereits auf den Tisch gelegt hat und von Hamburg und vom Bund Geld für Deicherhöhungen und den Bau von hunderten von Süßwasserseen fordert, um den Obstbau im Alten Land aufrechterhalten zu können. Schluss mit dem Poker - hier werden die Interessen der Menschen in Niedersachsen verspielt."

Zurück zum Pressearchiv