Pressemeldung Nr. 178 vom

Arbeitsgerichtsurteil „eindeutige Niederlage“:Landesregierung muss JWP-Chefplaner zügig wieder einbinden

Enno Hagenah forderte Wirtschaftsminister Hirche auf, „die Personalquerelen und unproduktiven internen Auseinandersetzungen um den Jade-Weser-Port im Interesse des Projektfortschrittes endlich zu beenden. „Professionalität heißt auch aus Fehlern lernen zu können.“

Die Landesregierung hat im selbst verschuldeten Streit mit dem entlassenen Chefplaner des Jade-Weser-Port vor dem Arbeitsgericht nach Ansicht der Landtagsgrünen eine "eindeutige Niederlage" erlitten. Der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah forderte das Wirtschaftsministerium auf, "Herrn Starke umgehend weiter zu beschäftigen, weil seine anerkannte Kompetenz bei dem Großbauvorhaben unverzichtbar ist".

Ein Jahr lang hätten Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Jade-Weser-Port Gesellschaft erfolglos versucht, mit immer neuen, offenbar nicht belegten Vorwürfen die Kündigung des Chefplaners zu rechtfertigen. Wenn Staatssekretär Werren eine Revision in Erwägung ziehe, spiele er auf Zeit und schade damit dem Hafenprojekt, sagte der Grünen-Politiker.

Hagenah forderte Wirtschaftsminister Hirche auf, "die Personalquerelen und unproduktiven internen Auseinandersetzungen um den Jade-Weser-Port im Interesse des Projektfortschrittes endlich zu beenden. "Professionalität heißt auch aus Fehlern lernen zu können", so Hagenah.

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