Landesregierung muss sich für den Erhalt der DB-Reisezentren einsetzen
Aufklärung über Absichten der DB AG, in verschiedenen niedersächsischen Städten die Reisezentren zu schließen, wollen die Landtagsgrünen. Nach Ansicht des verkehrspolitischen Sprechers der Fraktion En...
Aufklärung über Absichten der DB AG, in verschiedenen niedersächsischen Städten die Reisezentren zu schließen, wollen die Landtagsgrünen. Nach Ansicht des verkehrspolitischen Sprechers der Fraktion Enno Hagenah würden diese Pläne zu einer drastischen Service-Verschlechterung für den Nahverkehr in Niedersachsen führen.
"Bereits vor zwei Jahren wollte die Bahn verschiedene Reisezentren schließen," sagte Hagenah und erinnert an einen gemeinsamen Beschluss aller damals im Landtag vertretenen Fraktionen. Dieser forderte im September 2001 die Landesregierung auf, einem Rückzug der DB AG aus den Verkaufsstellen entgegenzuwirken. "An diesen Beschluss muss sich auch die neue Landesregierung halten," fordert Hagenah.
In einer kleinen Anfrage möchte der Grünen-Politiker in Erfahrung bringen, was die Landesregierung zur Umsetzung des genannten Parlamentsbeschlusses unternehmen wird und in welchen niedersächsischen Städten Fahrkartenausgaben geschlossen werden sollen. Nach Medienberichten seien unter anderem die Verkaufsstellen in Burgdorf, Holzminden, Springe, Vechta, Walsrode und Wolfenbüttel betroffen.
gö/kn