Pressemeldung Nr. 2826 vom

Landesregierung muss Wort halten und Kürzungen bei Aidshilfe zurücknehmen

Auf Kritik bei den Landtagsgrünen stößt die geplante 20%ige Kürzung der Zuschüsse an die niedersächsischen Aidshilfen (NAH). Diese würde zur Schließung mehrerer regionaler Aidshilfen und damit zur Ein...

Auf Kritik bei den Landtagsgrünen stößt die geplante 20%ige Kürzung der Zuschüsse an die niedersächsischen Aidshilfen (NAH). Diese würde zur Schließung mehrerer regionaler Aidshilfen und damit zur Einstellung der präventiven Arbeit in der Fläche führen.
"Die Gefahr von AIDS wird nicht kleiner", sagte die für Lesben- und Schwulenpolitik zuständige Abgeordnete Georgia Langhans am Freitag in Hannover. Die Zahl der Neuinfizierten steige gegenwärtig wieder an und auch die Zahl der potentiellen Überträger wachse. Vergrößert werde das Problem durch die rasante Ausbreitung der Krankheit in Osteuropa.
"Die Arbeit der Aidshilfen zählt zu den effizientesten und erfolgreichsten in Niedersachsen. Im Sinne der Vorbeugung macht es auch finanzpolitisch keinen Sinn gerade hier zu sparen."
Vor der Sommerpause habe der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag erklärt, Aidshilfen würden neben Suchtberatung und Schuldnerberatung von den Kürzungen ausgenommen. "Nun muss die Regierung auch ihr Wort halten und diese Kürzung zurücknehmen", fordert Langhans.

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