Grüne überprüfen Entsorgungsnachweise aus der Atomforschung:Leukämie in der Elbmarsch: GKSS öffnet Archiv
„Ich freue mich über die offene Mitarbeit der GKSS und hoffe, dass dies ein wichtiger Schritt ist, die Theorien um einen Zwischenfall bei der GKSS in den 80er Jahren als eine mögliche Ursache des Leukämieclusters zu überprüfen“, so Andreas Meihsies.
Im Zusammenhang mit dem ungeklärten Leukämiecluster in der Elbmarsch haben die niedersächsischen Landtagsgrünen die GKSS (Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schifffahrt) um Einblick in ihr Archiv gebeten. Konkret geht es dem atompolitischen Sprecher Andreas Meihsies um die  Entsorgungsnachweise des radioaktiven Materials aus der Kernforschung. Daraus lassen sich wichtige Erkenntnisse über die Forschung und die dort im fraglichen Zeitraum des Herbst 1986 durchgeführten Experimente gewinnen.
Die GKSS hat nun zugesagt ihr Archiv für eine Einsichtnahme zu öffnen. Meihsies wird Ende August mit wissenschaftlicher Begleitung vor Ort die Unterlagen einsehen. Meihsies: "Ich freue mich über die offene Mitarbeit der GKSS und hoffe, dass dies ein wichtiger Schritt ist, die Theorien um einen Zwischenfall bei der GKSS in den 80er Jahren als eine mögliche Ursache des Leukämieclusters zu überprüfen."