Logistik-Symposium in Göttingen - Wenzel fordert verstärkte Landeshilfen für GVZ Göttingen
Finanzielle Unterstützung des Landes für eine "Entwicklungsgesellschaft GVZ-Göttingen" forderte der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Stefan Wenzel, anläßlich des Symposi...
Finanzielle Unterstützung des Landes für eine "Entwicklungsgesellschaft GVZ-Göttingen" forderte der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Stefan Wenzel, anläßlich des Symposiums zur Logistikwirtschaft, das am (heutigen) Mittwoch in Göttingen stattfindet. Die Entwicklungsgesellschaft GVZ-Göttingen solle schnellstmöglich die Gewerbeflächen von DB Imm, der Immobiliengesellschaft der Bahn übernehmen und die Steuerung des Projekts beschleunigt vorantreiben.
Als Gesellschafter der Entwicklungsgesellschaft müßten sich Stadt und Land engagieren, Ziel sei aber zugleich die gesellschaftliche Einbindung eines Logistikers und eines Eisenbahnverkehrsunternehmens. Denkbar wäre beispielsweise eine Zusammenarbeit mit den Firmen Zufall, Kühne und Nagel oder Danzas. Denkbar sei eine Einbindung von DB Cargo, möglich sei aber auch die Beteiligung eines privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens.
Der alte Verkehrsminister Fischer habe sich vor fast fünf Jahren weit aus dem Fenster gelehnt, so Wenzel. "Geschehen ist seitdem viel zu wenig. Aber," so Wenzel, "die Landesregierung steht mit den Fischer-Äußerungen im Wort." Deshalb müsse das GVZ jetzt auch mit einer weitergehenden finanziellen Unterstützung vorangebracht werden. Die Einwerbung von EU-Mitteln sei nicht ausreichend.
Das GVZ-Göttingen schaffe eine ideale Verknüpfung von Schiene und Strasse. Angesichts der Umstellung der Verkehrswegefinanzierung von der Steuer- zur Nutzerfinanzierung, werde die Bahn wachsende Bedeutung für die regionale Wirtschaft erlangen. "Das muss so sein und das wird so sein," erklärte Wenzel, wenn wir Mobilität langfristig und umweltfreundlich sichern wollen.