Lüneburg und Lüchow-Dannenberg rüsten sich für die Flut
„Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen und gemeinsam anpacken - der ehrenamtliche Einsatz bei vorangegangenen Hochwasserlagen macht Mut“, so Miriam Staudte.
Darum geht’s
Fachleute erwarten, dass zum Wochenende, spätestens aber am Beginn der kommenden Woche der Scheitelpunkt der Elbflut Niedersachsen erreicht. Prognosen lassen vermuten, dass bisherige Höchststände überschritten werden.
Das sagen die Grünen
Miriam Staudte, Abgeordnete aus dem Landkreis Lüneburg
„Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen und gemeinsam anpacken - der ehrenamtliche Einsatz bei vorangegangenen Hochwasserlagen macht Mut.“
„Sobald sich die Lage wieder beruhigt hat, muss die Zeit des Nachdenkens beginnen. Bislang stand stets nur die Frage im Mittelpunkt, wie wir Deiche höher bauen können. Insbesondere vor dem Hintergrund der Auswirkung des Klimawandels müssen wir uns fragen: Wie können wir verhindern, dass das Wasser zu solchen Massen anschwillt?“
„Den besten Schutz vor Hochwasser bieten Flächen, auf denen sich die Wassermassen verteilen können. Also sollten wir - wo es geht - Bäche und Gräben renaturieren und Überschwemmungsgebiete ausweisen. Dies muss allerdings länderübergreifend geschehen - die Möglichkeiten dazu sind weder an der Elbe noch an ihren Nebenflüssen bislang ausgeschöpft.“
Zum Hintergrund:
Derzeit stehen die niedersächsischen Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. In beiden Kreisen wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Es wird erwartet, dass besonders Hitzacker unter der Elbflut zu leiden haben wird. Möglicherweise müssen die Bewohner der historischen Stadtinsel ihre Wohnungen verlassen und an einem sicheren Platz darauf warten, dass das Wasser weicht.