Grüne fordern Wulff zur Besonnenheit auf:Machtkampf VW gegen Porsche: Kein Öl ins Feuer gießen
Die Grünen im niedersächsischen Landtag kritisieren Ministerpräsident Christian Wulff, beim hitzigen Machtkampf zwischen VW und Porsche zusätzliches Öl ins Feuer zu gießen.
Die Grünen im niedersächsischen Landtag kritisieren Ministerpräsident Christian Wulff, beim hitzigen Machtkampf zwischen VW und Porsche zusätzliches Öl ins Feuer zu gießen. "Es dient den Interessen Niedersachsens nicht, wenn sich Herr Wulff in den persönlichen Boxring zu Betriebsratschef Hück gesellt und wild mit seinen Fäusten um sich schlägt", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah am Donnerstag (heute) in Hannover.
Nicht Herr Wulff im Wahlkampffieber, sondern die Protagonisten Piech und Porsche werden in der nächsten Woche den Konflikt entscheiden, welches Geschäftmodell die beiden Unternehmen vereinen soll. Hagenah: "Die Aufgabe des Ministerpräsidenten besteht darin, den Entscheidungsprozess sachlich zu begleiten und die Suche nach der besten Lösung für das Land Niedersachsen zu unterstützen." Ziel müsse dabei sein, eine belastbare und dauerhafte Partnerschaft zwischen VW und Porsche zu erreichen. "Das gelingt ganz sicher nicht mit Angriffen unter der Gürtellinie", sagte der Grüne weiter. Dass schaffe zulasten Niedersachsens lediglich verbrannte Erde.