Amtierender Ministerpräsident muss sich vor dem Parlament erklären:McAllister war der „politische Prokurist“ der Firma Wulff & Glaeseker
Zu neuen Informationen über die Terminierung des ersten Nord-Süd-Dialogs im Wahlkampfkalender der niedersächsischen CDU erklärte der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel am Montag (heute) in Hannover:
Zu neuen Informationen über die Terminierung des ersten Nord-Süd-Dialogs im Wahlkampfkalender der niedersächsischen CDU erklärte der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel am Montag (heute) in Hannover:
"Es wird Zeit, dass der amtierende Ministerpräsident sein Schweigen zur Affäre um seinen Vorgänger Christian Wulff beendet. Jetzt anstehende Fragen richten sich direkt an David McAllister, der seinerzeit zunächst als Generalsekretär und später als Fraktionsvorsitzender der CDU in die Terminplanung seines damaligen Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Wulff eingebunden sein muss. Man kann McAllister für diesen Zeitraum getrost als den politischen Prokuristen von Wulff und dessen Staatssekretär Olaf Glaeseker bezeichnen. Eine persönliche Regierungserklärung von McAllister ist im nächsten Plenum überfällig. Ganz offenbar sind auch Firmen, die vom Land abhängig sind, wie zum Beispiel die NordLB, in den Wahlkampf und die Wahlkampffinanzierung der Union eingebunden worden."