Mehr Geld für Verbraucherschutzberatung
Mehr Geld für den Verbraucherschutz in Niedersachsen hat die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms gefordert. Die unzureichenden Mittel für die Arbeit der Verbraucherzentrale (VZN) und...
Mehr Geld für den Verbraucherschutz in Niedersachsen hat die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms gefordert. Die unzureichenden Mittel für die Arbeit der Verbraucherzentrale (VZN) und die geplanten Kürzungen für die Beratungsarbeit der Ver-bände seien zum Schaden der Bevölkerung. "Die Stagnation der Finanzen führt bei dieser personalintensiven Beratungstätigkeit zwangsläufig zur Entlassung von Mitarbeitern und zur Schließung von Beratungsstellen." Davon sei in der Folge auch die ehrenamtliche Arbeit des Deutschen Hausfrauen-Bundes betroffen. Als aktuelles Beispiel nannte Harms das drohende Aus für deren Beratungsangebot in Walsrode.
"Es ist trostlos, wie unbeweglich die Landesregierung mit den neuen Anforderungen an einen verbesserten Verbraucherschutz umgeht", sagte die Grünen-Politikerin. "Die Bekenntnis-Lawine" nach der BSE-Krise sei noch in guter Erinnerung. Konsequenzen für die Stärkung der Verbraucherpolitik würden jedoch gescheut."
Harms sprach sich gegen Kürzungen und für eine verstärkte Förderung aus. Nach Einschät-zung der VZN würden allein für die Aufrechterhaltung der derzeitigen Beratungsarbeit in den landesweit 49 Einrichtungen zwischen 200.000 und 300.000 DM mehr benötigt.