Pressemeldung Nr. 237 vom

Millionenkürzung im Schuletat - „individuelle Förderung“ bleibt leere Ankündigung

„Busemann redet von individueller Förderung und von Eigenverantwortlichkeit der Schulen, aber er gibt kein Geld dafür“, so Ina Korter.

Die Absicht der Landesregierung, im Landeshaushalt im kommenden Jahr 18,6 Mio. € für Lehrkräfte zu kürzen, hat die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter scharf kritisiert. "Busemann redet von individueller Förderung und von Eigenverantwortlichkeit der Schulen, aber er gibt kein Geld dafür", so Korter. Die von Busemann erneut angekündigte Einführung einer Dokumentation der individuellen Lernentwicklung bleibe wertlos, wenn die Schulen nicht auch die nötigen Lehrerstunden bekämen, um die Schülerinnen und Schüler zu fördern.

"Die zurückgehenden Schülerzahlen müssen genutzt werden, um die desolate Unterrichtsversorgung zu verbessern und individuelle Förderung zu ermöglichen, statt die Haushaltslöcher des Finanzministers zu stopfen", forderte Korter. Nur mit leeren Ankündigungen werde Niedersachsen nicht aus dem PISA-Tal herauskommen. Die OECD habe am heutigen Dienstag erneut darauf hingewiesen, dass Deutschland wesentlich weniger Geld für die Bildung ausgibt als andere Industrienationen. Niedersachsen liege nach Informationen des Statistischen Bundesamtes dabei noch unter dem Bundesdurchschnitt.

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