Pressemeldung Nr. 346 vom

Minister Bode als Anwalt der Raser gegen die verkehrspolitische Vernunft

„Minister Bodes Einlassungen gegen Tempokontrollen widersprechen sowohl dem Auftrag seines Amtes als auch den Regeln der verkehrspolitischen Vernunft. Bodes Motive sind durchsichtig: er möchte sich als Anwalt der Raser am Stammtisch beliebt machen", kritisiert Enno Hagenah.

Zu aktuellen Meldungen wonach der Niedersächsische Verkehrsminister Jörg Bode sich gegen die Einrichtung von Tempokontrollen auf der A 2 ausspricht, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsgrünen Enno Hagenah:

"Minister Bodes Einlassungen gegen Tempokontrollen widersprechen sowohl dem Auftrag seines Amtes als auch den Regeln der verkehrspolitischen Vernunft. Außerdem untergräbt der Minister die Kompetenz der Verkehrsbehörden der zuständigen Landkreise. Bodes Motive sind durchsichtig: er möchte sich als Anwalt der Raser am Stammtisch beliebt machen und so den wachsenden Ansehensverlust der FDP bremsen. Die an der A 2 geplanten Maßnahmen sind berechtigt und wir fordern den Minister auf, im Interesse der Verkehrssicherheit und im Interesse der Durchsetzung von Recht und Gesetz nicht weiter dagegen anzugehen."

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