Minister Bodes Nörgelei an neuen Arbeitsplätzen in Hannover schadet dem Wirtschaftsstandort Niedersachsen
Die Landtagsgrünen haben die Kritik des niedersächsischen Wirtschaftsministers Jörg Bode an der Entscheidung der Stadt Hannover für die Ansiedlung des E-Commerce-Spezialisten Netrada und gegen die Pläne von Amazon als „tumben Wahlkampfpopulismus“ bezeichnet.
Die Landtagsgrünen haben die Kritik des niedersächsischen Wirtschaftsministers Jörg Bode an der Entscheidung der Stadt Hannover für die Ansiedlung des E-Commerce-Spezialisten Netrada und gegen die Pläne von Amazon als "tumben Wahlkampfpopulismus" bezeichnet. "Was will Bode? Nachdem der Minister zunächst Stimmung gegen die vorgeblich schlechten Arbeitsplatzbedingungen bei Amazon gemacht hat, ereifert er sich jetzt mit noch abwegigeren Argumenten gegen die Ansiedlung eines Unternehmens mit verdi-Tarifvertrag", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah heute (Mittwoch) in Hannover.
Der Grünen-Politiker warf dem Minister vor, dem Ansehen der Stadt Hannover und des Landes Niedersachsen "schweren Schaden zuzufügen". "Wer es offenbar nötig hat, falsche Arbeitsplatzzahlen als Belege ins Feld zu führen, seinen Aufsichtsratsvorsitzenden öffentlich mit Schmutz zu bewerfen und dann auch noch möglichen Investoren abrät, in der Hauptstadt seines eigenen Bundeslandes zu investieren, dem ist offenbar jedes Mittel recht, um von seinem eigenen Missmanagement und Misserfolgen abzulenken", sagte Hagenah.