Pressemeldung Nr. 262 vom

Minister Hirche soll sich Bahn-Preiserhöhung widersetzen - Mehdorn bessert Kasse auf Kosten seiner Kunden auf

„Es ist unakzeptabel, wie Bahn-Chef Mehdorn auf Kosten seiner Kunden zum vierten Mal in drei Jahren versucht, die Bilanz seines Konzerns für den Börsengang aufzupolieren“, sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah am Donnerstag (heute) in Hannover.

Die Landtagsgrünen haben Verkehrsminister Hirche aufgefordert, sich gemeinsam mit seinen Länderkollegen gegen die angekündigten Preiserhöhungen im Nahverkehr zur Wehr zu setzen. "Es ist unakzeptabel, wie Bahn-Chef Mehdorn auf Kosten seiner Kunden zum vierten Mal in drei Jahren versucht, die Bilanz seines Konzerns für den Börsengang aufzupolieren", sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah am Donnerstag (heute) in Hannover.

Laut Ankündigung der DB AG sollen ab Januar 2007 Fahrkarten im Durchschnitt 3,9 Prozent mehr kosten, obwohl sich für Fahrten unter 50 Kilometer der begünstigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent nicht ändern wird, kritisierte der Grünen-Politiker. Auch die gestiegenen Energiepreise würden sich kaum bemerkbar machen, weil Energie ohnehin nur ein Zehntel der Gesamtkosten ausmache.

Hagenah: "Im Nahverkehr haben die Länder die Möglichkeit, Einspruch gegen die geplante Erhöhung einzulegen. Davon soll Minister Hirche Gebrauch machen!"
Auch wenn im Fernverkehr allein der Konzern den Fahrkartenpreis bestimmt, solle Minister Hirche im Interesse der Bahnkunden auch für diesen Bereich seinen Protest gegen Preiserhöhungen einlegen.

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