Naturtourismus im Weserbergland fördern
Das Konzept des so genannten "sanften Tourismus" haben sich die Grünen schon seit langem auf ihre Fahnen geschrieben.Natursport und Naturtourismus, so die Rintelner Landtagsabgeordnete Ursula Helmho...
Das Konzept des so genannten "sanften Tourismus" haben sich die Grünen schon seit langem auf ihre Fahnen geschrieben.
Natursport und Naturtourismus, so die Rintelner Landtagsabgeordnete Ursula Helmhold, sollen auch im Weserbergland einen höheren Stellenwert erhalten.
Für das Weserbergland biete sich die Möglichkeit, sich zu einer Sportregion mit Angeboten wie Klettern, Paddeln, Mountainbiking, Wandern und Inlineskating, die vor allem auch ein jüngeres Publikum ansprächen, zu entwickeln.
Insbesondere der Klettersport habe sich den vergangenen Jahren zu einem Trendsport entwickelt. Da Niedersachsen mit den Felsen insbesondere des Harzes und des Weserberglands über die einzigen namhaften Klettermöglichkeiten im norddeutschen Raum verfüge, komme dem Thema neben der Naherholungsfunktion auch eine erhebliche touristische Bedeutung zu.
Um die Umweltverträglichkeit sicherzustellen, streben die Grünen dabei freiwillige Vereinbarungen zwischen den Vertretern der Sportler und dem Umweltministerium an.
Mit einer entsprechenden Anfrage wandte sich die umweltpolitische Sprecherin der Grünen in Hannover, Dorothea Steiner, jetzt an die Landesregierung. Sie wollte wissen, wie der Stand der Dinge aus deren Sicht ist.
Die Antwort bestärkt die grünen Politikerinnen:
Positiv bewertet Ursula Helmhold dass jetzt ein Termin festgelegt worden ist.
Bis Anfang Juni 2003 müssen die Bezirksregierungen einen gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein erarbeiteten Zeitplan zur Entwicklung von Lösungen vorlegen.
Wichtig ist den beiden grünen Politikerinnen dass jetzt der Weg zu kooperativen Lösungen bereitet ist.
"Wir werden weiter am Ball bleiben und die Weserberglandregion bei der Erschließung eines umweltverträglichen Tourismus unterstützen", betonte Helmhold abschließend.