Pressemeldung Nr. 216 vom

Grüne bieten eigene Internetadresse als Lösungswort für Frage nach politischer Informationsquelle an:Niedersachsen-Frage im Einbürgerungstest „Freudsche Fehlleistung“?

Die beste Erklärung für die „peinliche Panne“ könnte darin liegen, dass sich dahinter die „heimliche Einsicht“ verberge, dass die Auflösung der Landeszentrale für politische Bildung falsch war, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriele Heinen-Kljajic.

Die Landtagsgrünen haben den Fehler im Niedersachsenteil des Einbürgerungstests als "Freudsche Fehlleistung" bezeichnet. Die beste Erklärung für die "peinliche Panne" könnte darin liegen, dass sich dahinter die "heimliche Einsicht" verberge, dass die Auflösung der Landeszentrale für politische Bildung falsch war, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriele Heinen-Kljajic am Mittwoch (heute) in Hannover. Sie verwies darauf, dass entsprechende Theorien in Sigmund Freuds Werk "Zur Psychopathologie des Alltagslebens (Über Vergessen, Versprechen, Vergreifen)”¦." nachzulesen seien.

Der Vorschlag des Innenministeriums, die Frage aus dem Katalog zu streichen, sei letztlich konsequent, sagte die Grünen-Politikerin. "Wer heutzutage politische Bildung in einer selbst dem zuständigen Ministerium nicht bekannten Amtsstube betreiben lässt, ist gut beraten, diese Pleite möglichst schnell unter den Teppich zu kehren!"

Heinen-Kljajic wies darauf hin, dass der Fehler verdeutliche, "wie insgesamt beliebig die Fragen zusammengestellt und wie unsinnig der ganze Test ist!"

Als "schnelle Abhilfe vom Missgeschick beim behördlichen Rätselraten" bot Heinen-Kljajic dem Innenminister an, in die Aufzählung der möglichen Antworten auf die Frage "Wo können Sie sich in Niedersachsen über politische Themen informieren?" die Internetadresse ihrer Fraktion aufzunehmen. "Anders als die staatlichen Institutionen sind wir nämlich nicht nur in der Frage von Migration und Einbürgerung auf der Höhe der Zeit, sondern auch immer für Informationen über politische Themen ansprechbar."

Mehr unter www.gruene-niedersachsen.de

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