Pressemeldung Nr. 235 vom

Niedersachsen geizt bei frühkindlicher Betreuung

Als „Armutszeugnis" bezeichnet die kinderpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag Miriam Staudte das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie mit einem Ländervergleich zur frühkindlichen Bildung und Betreuung.

Als "Armutszeugnis" bezeichnet die kinderpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag Miriam Staudte das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie mit einem Ländervergleich zur frühkindlichen Bildung und Betreuung. "Niedersachsenn geizt bei der frühkindlichen Betreuung wie kaum ein anderes Land", so Staudte.

"Niedersachsen gibt 2000 Euro pro Kind unter sechs Jahren aus, Berlin mit 4150 Euro dagegen mehr als doppelt so viel. So wird Niedersachsen den Mangel an Betreuungsplätzen nicht aufholen können", warnt die Grüne. Außerdem müsse die Qualität der Betreuung durch bessere Personalschlüssel angehoben werden. "Zwei Erzieherinnen für 15 Krippenkinder sind eine Zumutung für alle Beteiligten", so Staudte.

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