Sprachrohr der Forschung:Niedersächsisches Institut für Frühkindliche Bildung weiterentwickeln
Das 2008 eingerichtete Nifbe müsse sich intensiver einmischen und seine Möglichkeiten der politischen Beratung und des Praxis-Transfers wahrnehmen, so Miriam Staudte.
Die Landtagsgrünen fordern, das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung (Nifbe) zum unabhängigen Forschungsinstitut für Elementarbildung nach dem Vorbild des Deutschen Jugendinstituts weiter zu entwickeln. Das 2008 eingerichtete Nifbe müsse sich intensiver einmischen und seine Möglichkeiten der politischen Beratung und des Praxis-Transfers wahrnehmen, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte am Freitag (heute) in Hannover.
Eine Anfrage der Grünen-Politikerin nach der Bewertung des Aufbauprozesses des Nifbe hat ergeben, dass derzeit an einem Evaluationsverfahren gearbeitet wird, mit dem Strukturen und Inhalte des Forschungsinstituts bewertet werden können. Die Ergebnisse werden Einfluss darauf haben, ob die Einrichtung über das Jahr 2012 weitergeführt wird.
Staudte: "Soll das Nifbe eine Perspektive haben, muss es als "Sprachrohr der Forschung" fungieren und zum Beispiel in aktuellen politischen Diskussionen wie um die Personalstandards in Kindertagesstätten deutlicher Stellung beziehen."
Der Aufbau des Nifbe wird vom Land in der Zeit von 2008 bis 2012 mit jährlich 5,5 Millionen Euro gefördert.