Nordkooperation der Sparkassen- und Giroverbände konstruktiv angehen - Wulff muss Kontakte nach Hamburg spielen lassen
Die Landtagsgrünen haben Ministerpräsident Christian Wulff aufgefordert, die Kooperation der norddeutschen Sparkassen- und Giroverbände konstruktiv zu begleiten. "Es bringt nichts, in Niedersachsen Kl...
Die Landtagsgrünen haben Ministerpräsident Christian Wulff aufgefordert, die Kooperation der norddeutschen Sparkassen- und Giroverbände konstruktiv zu begleiten. "Es bringt nichts, in Niedersachsen Klagelieder anzustimmen", sagte der finanzpolitische Sprecher Stefan Wenzel am Montag in Hannover. "Der Ball liegt in Hamburg. Der Ministerpräsident sollte seine Kontakte dahin spielen lassen und mithelfen, einer Dreierfusion den Weg zu bereiten."
Schleswig-Holstein würde einem Zusammenschluss nicht im Wege stehen, wollte aber auch die Hamburger mitnehmen. Dies sei vor dem Hintergrund der Zusammenarbeit im Rahmen der HSH-Nordbank auch verständlich, so Wenzel.
"Wenn Herr Wulff in Hamburg nicht vorankommt, sind wir auch gern zur Koordination fraktionsübergreifender Gespräche bereit", sagte der Grünen-Politiker. Niedersachsen müsse bezüglich Nordländerkooperation endlich seine Hausaufgaben machen. Hamburg und Schleswig-Holstein seien bereits viel weiter und würden künftig eine Reihe von Aufgaben gemeinsam erledigen.