Pressemeldung Nr. 19 vom

Sanierung des Niedersächsischen Landtags:Piel: Es geht um nicht mehr oder weniger als Tragfähigkeit

„Die Betonwände des Landtags können nur so tragfähig sein wie der Sanierungsplan selbst. Zweifellos müssen wir vom ursprünglichen Plan abweichen. Auf Grundlage des Urheber- und Denkmalschutzes sowie des Gutachtens des Baumanagements wollen wir weiterhin am Grundsatz ‚So viel wie nötig und so wenig wie möglich‘ festhalten. Dies gilt auch für den Kostenrahmen. Somit hat sich meine Fraktion heute einstimmig für die Sanierungsvariante B ausgesprochen.“

Darum geht’s

Abweichend vom ursprünglichen Plan wurde bei der Sanierung des Niedersächsischen Landtags offenbar, dass die Tragfähigkeit der Mauern durch zusätzliche Maßnahmen gesteigert werden muss. Die zuständige Baukommission muss nun eine Entscheidung zwischen Sanierungsvarianten treffen.

Das sagen die Grünen

Anja Piel, Fraktionsvorsitzende

„Die Betonwände des Landtags können nur so tragfähig sein wie der Sanierungsplan selbst. Zweifellos müssen wir vom ursprünglichen Plan abweichen. Auf Grundlage des Urheber- und Denkmalschutzes sowie des Gutachtens des Baumanagements wollen wir weiterhin am Grundsatz ‚So viel wie nötig und so wenig wie möglich‘ festhalten. Dies gilt auch für den Kostenrahmen. Somit hat sich meine Fraktion heute einstimmig für die Sanierungsvariante B ausgesprochen.“

Zum Hintergrund

Das staatliche Baumanagement hatte der Baukommission des Niedersächsischen Landtags zwei Varianten vorgestellt:

  • Nach Variante A werden Risse im Beton verpresst und die Oberfläche wird flächendeckend abgetragen und danach erneuert.
  • Nach Variante B werden Risse im Beton ebenfalls verpresst, anschließend wird allerdings flächendeckend ein Instandhaltungsmörtel aufgetragen, der die Dicke der Wände um etwa 25 mm erhöhen würde.
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