Politikerin für einen Tag: 25 „Nachwuchskräfte“ beim GRÜNEN Zukunftstag
„Uns geht es darum, dass die Mädchen mit der Erfahrung nach Hause gehen, dass es für jede Einzelne wichtig ist, sich in die Gestaltung des täglichen Miteinanders in Gesellschaft und Verwaltung einzubringen,“ so Elke Twesten.
25 Mädchen und junge Frauen zwischen elf und 17 Jahren haben heute (Donnerstag) den Zukunftstag bei den Landtagsgrünen genutzt, um die Arbeit der grünen Abgeordneten kennen zu lernen und das Debattieren zu üben. "Uns geht es darum, dass die Mädchen mit der Erfahrung nach Hause gehen, dass es für jede Einzelne wichtig ist, sich in die Gestaltung des täglichen Miteinanders in Gesellschaft und Verwaltung einzubringen," sagte die frauenpolitische Sprecherin Elke Twesten.
"Einen achtsamen Umgang mit allen Tieren" haben die Teilnehmerinnen in einer nachgestellten Plenar-Debatte gefordert. Dabei wurde das gesamte Spektrum des Tierschutzes beleuchtet: gegen das Schnäbelkürzen, mehr Platz für Legehennen und eine deutliche Reduzierung von Tierversuchen waren nur einige Aspekte, die im Zuge der Diskussion auftauchten: Dabei wurden vor allem das Engagement und die Betroffenheit der Mädchen deutlich. "Tiere sind keine abstrakten Dinge, sondern Lebewesen", sagte eine 14-jährige Teilnehmerin.
In einem Übungsspiel entwickelten die politischen Nachwuchskräfte zudem ganz praktische Ideen, wie der Abschiebepraxis in Niedersachsen begegnet werden kann oder was zu tun ist, wenn der mit dem Turbo-Abitur nach 12 Jahren einsetzende Lernstress überhand nimmt.
Twesten sprach von einem "rundum gelungenen Tag". "Einige der Mädchen werden wir wie in den vergangenen Jahren sicher zum Hospitieren oder als Praktikantinnen in der Fraktion wiedersehen", sagte die Grünen-Politikerin.