Pressemeldung Nr. 62 vom

Mehr Geschick und aktives Engagement von Wulff gefordert:Porsche-Einstieg bei VW mit Chancen für Niedersachsen

„Damit hat Porsche faktisch die laufende Neuauflage des VW-Gesetzes akzeptiert und will sich in die bekannten Rahmensetzungen einbinden lassen“, so der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah.

Die Landtagsgrünen sehen in dem Engagement von Porsche bei VW Chancen zum Vorteil der Produktionsstandorte und der Beschäftigten in Niedersachsen. "Damit hat Porsche faktisch die laufende Neuauflage des VW-Gesetzes akzeptiert und will sich in die bekannten Rahmensetzungen einbinden lassen", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah am Dienstag (heute) in Hannover.

Voraussetzung dafür sei, dass Ministerpräsident Wulff sich mit mehr Geschick und aktiver als bislang für VW einsetze.
So müsse der Regierungschef als Parteivorstandsmitglied der CDU endlich für Klarheit innerhalb der Union sorgen. "Wir brauchen eine schnelle Entscheidung für eine EU-konforme Erneuerung des VW-Gesetzes. Das muss besonders mit Bundeswirtschaftsminister Glos geklärt werden", sagte der Grünen-Politiker.
Und als Aufsichtsratsmitglied müsse Wulff die eigenständige Rolle des Nutzfahrzeugstandortes Niedersachsen verteidigen.
Hagenah: "Piechs Zugeständnisse an Scania könnten sonst hier zu Einbußen bei dieser immer erfolgreicher werdenden Sparte führen."

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