Qualität des Unterrichts an der IGS Schaumburg darf nicht gefährdet werden
"Die Grünen haben sich der Sorgen der Eltern angenommen und die Unterrichtsversorgung zum Thema der aktuellen Stunde des Dezember-Plenums gemacht" teilt Ursula Helmhold, Landtagsabgeordnete von B90/Di...
"Die Grünen haben sich der Sorgen der Eltern angenommen und die Unterrichtsversorgung zum Thema der aktuellen Stunde des Dezember-Plenums gemacht" teilt Ursula Helmhold, Landtagsabgeordnete von B90/Die Grünen in einer Pressemitteilung heute mit.
Die Befürchtungen des Schulelternrates der IGS Schaumburg findet Helmhold sehr berechtigt. "Es steckt System darin, an welchen Stellen Zusatzangebote gekürzt werden" kritisiert Helmhold
Vor allem die Versorgung der Gesamtschulen werde massiv verschlechtert. Sie müssten mit Einbußen von 10 - 15% der Lehrerstundenzuweisung rechnen. Das heißt für die IGS Schaumburg 6 Lehrerstellen weniger. Individuelle Förderangebote und Angebote zur individuellen Schwerpunktbildung würden dann nur noch sehr eingeschränkt möglich sein. "Eigentlich wollte die Landesregierung die Gesamtschulen komplett aus dem Schulgesetz streichen. Weil das nicht durchsetzbar war, beginnt jetzt die Drangsalierung durch die massive Einschränkung der Stundenzuweisung. So kann man eine nicht erwünschte Schulform auch abschaffen", kommentiert Helmhold. Sie argwöhnt, dass jetzt die Gesamtschulen massiv benachteiligt werden, damit sie bei den vorgesehenen Vergleichstests schlecht abschneiden. "Dann wird man sagen, die Gesamtschulen liefern schlechtere Ergebnisse und natürlich verschweigen, dass man diese geradezu provoziert hat", befürchtet die Grüne.
Für die seit Jahren anerkannt gute Arbeit der IGS Schaumburg fürchtet Frau Helmhold durch die genannten Maßnahmen deutliche Verschlechterungen, die nicht hinnehmbar sind.
Auch bei dem Abitur nach 12 Jahren sieht sie, besonders im Hinblick auf die besondere Situation der IGS Schaumburg, noch dringenden Klärungsbedarf.