Pressemeldung Nr. 2272 vom

Quittung für InterRegiopolitik der Bahn - Wenzel begrüßt EBA-Entscheid zu Trassenvergabe

Als logische Quittung für die verfehlte InterRegiopolitik der Bahn haben die niedersächsischen Grünen die Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes (EBA) zur Vergabe von Bahntrassen zwischen Hannover und...

Als logische Quittung für die verfehlte InterRegiopolitik der Bahn haben die niedersächsischen Grünen die Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes (EBA) zur Vergabe von Bahntrassen zwischen Hannover und Osnabrück bezeichnet. Der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Stefan Wenzel, begrüßte die Entscheidung und forderte die DB AG auf, Rechtsmittel gegen den EBA-Entscheid zurückzuziehen.
Das EBA hatte am Wochenende entschieden, dass die NordWestBahn für ihren InterRegio-Ersatz die Trasse zwischen den niedersächsischen Oberzentren nutzen könne.
Wenzel: "Die Entscheidung ist auch im Sinne der Kunden, da der umgepinselte InterRegio der DB AG, der jetzt InterCity heißen soll, zu drastischen Preissteigerungen und zum Wegfall von Haltepunkten führt."
Die EBA-Entscheidung habe eine Pilotfunktion und zeige zudem, dass das Land Angebotsverschlechterungen der Bahn nicht hilflos ausgeliefert sei. Die Grünen haben unterdessen einen Antrag in die nächste Plenarsitzung des Landtages eingebracht. Ziel des Antrages ist es die Preissteigerungen und die Aufgabe von Haltepunkten durch die Umwandlung der InterRegio- in InterCity-Verbindungen zu stoppen.
wz
(Der Antrag ist als Anlage/Link als PDF-Datei) angehängt

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