Transparenz ist auch vom Eigentümer zu erwarten :Reederei der havarierten „Flaminia“ soll im Landtagsausschuss unterrichten
Die Landtagsgrünen haben es begrüßt, dass für die geplante Unterrichtung zum weiteren Vorgehen im Zusammenhang mit der Havarie des Frachters „MSC Flaminia“ auch die Reederei in den Unterausschuss Häfen und Schifffahrt eingeladen wurde.
Die Landtagsgrünen haben es begrüßt, dass für die geplante Unterrichtung zum weiteren Vorgehen im Zusammenhang mit der Havarie des Frachters "MSC Flaminia" auch die Reederei in den Unterausschuss Häfen und Schifffahrt eingeladen wurde. "Die Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft unter deren Flagge das havarierte Schiff fährt, muss gegenüber Politik und Öffentlichkeit über die Ladung und den Umgang mit dem Havaristen informieren", sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel heute (Donnerstag) in Hannover. Das Gebot der Transparenz in einer solch sensiblen Frage gelte nicht nur für die beteiligten Behörden und staatlichen Stellen, sondern ausdrücklich auch für den Eigentümer. Vertreter der Reederei sollen am kommenden Dienstag (04.09.) an der Ausschusssitzung in Hannover teilnehmen.
Wenzel: "Wenn das havarierte Schiff in einem niedersächsischen Hafen aufgenommen werden soll, weil sich kein Nothafen findet, müssen mögliche Gefahren erkennbar sein und die Risiken bewertet und abgewogen werden können. Dazu kann und muss die Reederei beitragen. Das wäre eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme."