Die sieben ältesten AKW und Krümmel müssen für immer vom Netz :Resultat des Merkel-Termins unzureichend
„Das Resultat der Gespräche wird den Erfordernissen nicht gerecht. Die befristeten AKW-Abschaltungen, die der Angst vor einer Niederlage bei den anstehenden Wahlen geschuldet sind, reichen nicht aus. Die ältesten sieben AKW und das Kernkraftwerk Krümmel müssen endgültig vom Netz", so Stefan Wenzel.
Nach dem Termin der Ministerpräsidenten aus Bundesländern mit AKW-Standorten bei Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag Stefan Wenzel:
"Das Resultat der Gespräche wird den Erfordernissen nicht gerecht. Die befristeten AKW-Abschaltungen, die der Angst vor einer Niederlage bei den anstehenden Wahlen geschuldet sind, reichen nicht aus. Die ältesten sieben AKW und das Kernkraftwerk Krümmel muessen endgültig und sofort vom Netz.
Die Bundesregierung agiert weiter halbherzig. Die Laufzeitverlängerung von AKW muss unverzüglich vom Parlament aufgehoben werden.
Die geplante Einsetzung einer Kommission zur Überprüfung der Sicherheit von Atomkraftwerken, die aus den üblichen Verdächtigen und konzernabhängigen so genannten Wissenschaftlern zusammengesetzt ist, ist eine Farce."