Pressemeldung Nr. 358 vom

Nachweis der Langzeitsicherheit schon mal gescheitert:Rückholung von Asse-Müll nicht verzögern

Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat seine Forderung erneuert, dass jede unnötige Verzögerung bei der Rückholung des Atommülls aus der Asse vermieden werden muss.

Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat heute (Donnerstag) seine Forderung erneuert, dass jede unnötige Verzögerung bei der Rückholung des Atommülls aus der Asse vermieden werden muss. „Alle Energien müssen auf die Rückholung ausgerichtet werden“, sagte der Grünen-Politiker zur aktuellen Debatte über den Sinn und Unsinn eines Nachweises über die Langzeitsicherheit des maroden Bergwerks. Der frühere Asse-Betreiber hätte mit seinen Gutachtern GRS und Colenco zehn Jahre lang an dieser Aufgabe geknobelt und sei letztlich gescheitert, erinnerte Wenzel. „Dabei ging man seinerzeit von noch viel geringeren Atommüllmengen aus als tatsächlich vorhanden sind.“

„Noch einmal darf es nicht zehn Jahre dauern bis es losgeht“, sagte der Grünen-Politiker. Die Rückholung müsse jetzt verbindlich im Atomgesetz verankert werden. Die Richtschnur habe der Landtag mit seinem einstimmigen Beschluss dafür vorgegeben.

Es sei zwar auch immer Konsens gewesen, dass es „für den Fall der Fälle“ eine Notplanung geben müsse; allein auch deshalb, um sich gegen die Gegner der Rückholung zu wappnen. Von größter Bedeutung sei dabei jedoch die enge Einbindung der Begleitgruppe in alle Entscheidungen, sagte Wenzel.

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