Sander sägt wieder - GRÜNE: Rücktritt statt Rückschnitt
„Anscheinend stimmt es doch: Der Täter kehrt immer wieder an den Ort des Naturfrevels zurück. Auch ohne den nostalgischen Ausflug an die Elbe wird der Name Sander auf ewig mit dem Kettensägenmassaker im Jahre 2006 verbunden sein", so Stefan Wenzel.
Zu dem heute (Montag) vom offenbar demnächst aus dem Dienst scheidenden Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) persönlich vorgenommenen sogenannten "Startschuss" für umstrittene Hochwasserschutzmaßnahmen erklärt der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Stefan Wenzel:
"Anscheinend stimmt es doch: Der Täter kehrt immer wieder an den Ort des Naturfrevels zurück. Auch ohne den nostalgischen Ausflug an die Elbe wird der Name Sander auf ewig mit dem Kettensägenmassaker im Jahre 2006 verbunden sein. Wir begrüßen es, dass der Hochwasserschutz nach den Fluten des vergangenen Jahrzehnts stark verbessert wurde; insbesondere die Finanzierung durch den Bund hat maßgeblich dazu beigetragen, auch die Altstadt von Hitzacker gegen Hochwasser zu schützen. Der Sandersche Rückschnitt und die Beseitigung von Sträuchern und Baumbewuchs im Überschwemmungsgebiet der Elbe ist allerdings die am wenigsten wirksame und zweifelhafteste Hochwasserschutzmaßnahme."