Pressemeldung Nr. 423 vom

Sanierungsgutachten bestätigt: Oesterlen-Plenarsaal kann erhalten werden

Die Landtagsgrünen habe das heute (Mittwoch) vorgestellte Gutachten über die möglichen Sanierungskosten für den Oesterlen-Plenarsaal als „deutlichen Nachweis für die Wirtschaftlichkeit des Erhalts des denkmalgeschützten Gebäudes“ bezeichnet.

Die Landtagsgrünen habe das heute (Mittwoch) vorgestellte Gutachten über die möglichen Sanierungskosten für den Oesterlen-Plenarsaal als "deutlichen Nachweis für die Wirtschaftlichkeit des Erhalts des denkmalgeschützten Gebäudes" bezeichnet. Damit seien Behauptungen, eine Sanierung würde mehr als ein Neubau kosten, endlich vom Tisch, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah in Hannover.

"Von den jetzt vom Präsidenten genannten 20,8 Millionen Euro müssen im direkten Vergleich mit dem Neubau zudem noch rund zwei Millionen Euro  für die Herrichtung der Eingangshalle und des Lichthofes und ein Sicherheitsaufschlag von 10 Prozent abgezogen werden", sagte der Grünen-Politiker. Laut Auskunft der Planer wären mit den Maßnahmen auch bereits weitgehend die Kosten für die energetische Sanierung des Gebäudes berücksichtigt. Allein für eine moderne Lüftung mit Wärmerückgewinnung sei ein Betrag von etwa vier Millionen Euro veranschlagt und das Dach würde endlich eine zeitgemäße Wärmedämmung erhalten.

Hagenah: "Jetzt muss sich zeigen, ob der Landtag bereit ist, mit maßvollen und bestandsorientierten Ergänzungen zur Sanierung für eine zeitgemäße Nutzung zu sorgen, oder ob der realisierbare Erhalt des Gebäudes mit künstlich hochgerechneten Anforderungen wieder kaputt gerechnet wird."

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