Pressemeldung Nr. 13 vom

Inklusion voranbringen:Scholing: Breite Debatte über Qualität inklusiver Bildung notwendig

„Die Weiterentwicklung der inklusiven Schule ist und bleibt ein zentrales bildungspolitisches Anliegen der rot-grünen Koalition, bei dem es nur einen Weg gibt – nämlich alle mitzunehmen. So brauchen wir für die Umsetzung eine noch breitere Beteiligung aller Akteure, um für die Entwicklung dieses sensiblen Bereichs größtmögliche Unterstützung und Akzeptanz zu schaffen.“

Darum geht’s

Die rot-grüne Koalition hat nach Auswertung der Stellungnahmen der Verbände zur Schulgesetz-Novelle ihr Konzept zur Weiterentwicklung der Inklusion in der Schule nachgesteuert.

Das sagen die Grünen

Heiner Scholing, schulpolitischer Sprecher

„Die Weiterentwicklung der inklusiven Schule ist und bleibt ein zentrales bildungspolitisches Anliegen der rot-grünen Koalition, bei dem es nur einen Weg gibt – nämlich alle mitzunehmen. So brauchen wir für die Umsetzung eine noch breitere Beteiligung aller Akteure, um für die Entwicklung dieses sensiblen Bereichs größtmögliche Unterstützung und Akzeptanz zu schaffen.“

 „Die eingegangenen Stellungnahmen und die Sorgen der Eltern nehmen wir sehr ernst und zum Anlass, der Weiterentwicklung der Inklusion noch mehr Zeit zu geben. Wir brauchen eine Debatte über die Qualität der inklusiven Bildung. Derzeit führen wir eine Abschaffungs- und keine Gestaltungsdebatte. Das ist schädlich für den Prozess, die Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gemeinsam voranzubringen.“

„In den Regionen gibt es bereits viele Beispiele, wie Inklusion gut gelingen kann. Diese Erfahrungen wollen wir nutzen. Deshalb behalten die Förderschulen auch die Aufgabe, Förderzentren zu sein, um die Kompetenz vor Ort zu erhalten und zu nutzen.“

Zum Hintergrund

Mehr Zeit für die Weiterentwicklung der Inklusion geben heißt konkret: 

  1. Im Dialog mit allen Beteiligten wird ein Aktionsprogramm entwickelt, das für verlässliche Rahmenbedingungen für die Arbeit der inklusiven Schulen sorgt.
  2. Die Förderschulen behalten ihre Aufgabe, als Förderzentren die inklusiven Schulen zu unterstützen. Parallel werden neue Unterstützungs- und Steuerungssysteme entwickelt, die beim Auslaufen der Förderschulen die Aufgaben der Förderzentren übernehmen.
  3. Die sonderpädagogische Förderung im Bereich Sprache wird im Rahmen von regionalen Inklusionskonzepten weiterentwickelt. Die Förderschulen Sprache erhalten im Schulgesetz Bestandsschutz.
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