Klassenfahrtenerlass:Scholing: Klassenfahrten müssen sein
„Klassenfahrten müssen sein. Ich habe Verständnis für die Gymnasiallehrerinnen und -lehrer, die sich über Entscheidungen zur Arbeitszeit ärgern. Dennoch ist es nicht mehr vermittelbar, dass den niedersächsischen SchülerInnen, die ein Gymnasien besuchen, eine wichtige Erfahrung ihrer Schulzeit vorenthalten wird, während SchülerInnen der anderen Schulformen nach wie vor auf Reisen gehen“, so Heiner Scholing.
Darum geht’s
In einem Gespräch mit den Bildungsverbänden hat die Kultusministerin heute Bausteine des neuen Klassenfahrtenerlass vorgestellt.
Das sagen die Grünen
Heiner Scholing, schulpolitischer Sprecher
„Wenn der Boykott jetzt nicht beendet wird, wäre das ein trauriges Signal in Richtung der Schülerinnen und Schüler und eine Aberkennung ihres Engagements. Die Kultusministerin hat ein gutes Angebot zur Befriedung des Konflikts rund um die Klassenfahrten unterbreitet.“
„Klassenfahrten müssen sein. Ich habe Verständnis für die Gymnasiallehrerinnen und -lehrer, die sich über Entscheidungen zur Arbeitszeit ärgern. Dennoch ist es nicht mehr vermittelbar, dass den niedersächsischen SchülerInnen, die ein Gymnasien besuchen, eine wichtige Erfahrung ihrer Schulzeit vorenthalten wird, während SchülerInnen der anderen Schulformen nach wie vor auf Reisen gehen.“
Zum Hintergrund
Etliche Gymnasien haben aus Protest gegen die Anhebung der Unterrichtsverpflichtung die Durchführung von Klassenfahrten ausgesetzt.
Der alte Erlass zu Schulfahrten war zuletzt im Jahr 2008 geändert worden.