Pressemeldung Nr. 38 vom

Sonderausschuss:Schremmer: Patienten müssen besser geschützt werden

„Die Verbesserung von Kommunikation, Ausweitung von Meldewegen, beispielsweise bei der Mitteilung über Straftaten im Gesundheitsbereich, sind wichtige Instrumente, die Patientensicherheit zu verbessern. Die von der Landesregierung bereits angekündigten Maßnahmen und Gespräche sind ein erster wichtiger Schritt.“

Darum geht’s

Am heutigen Dienstag (17. März 2015) hat der Sonderausschuss „Stärkung der Patientensicherheit und des Patientenschutzes“ des Niedersächsischen Landtages mit der inhaltlichen Aufarbeitung der Krankenhausmordserie und den davon abzuleitenden Konsequenzen begonnen.

Das sagen die Grünen

Thomas Schremmer, sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher

„Die Verbesserung von Kommunikation, Ausweitung von Meldewegen, beispielsweise bei der Mitteilung über Straftaten im Gesundheitsbereich, sind wichtige Instrumente, die Patientensicherheit zu verbessern. Die von der Landesregierung bereits angekündigten Maßnahmen und Gespräche sind ein erster wichtiger Schritt.“

„Anonyme Meldesysteme können zur frühzeitigen Erkennung von Straftaten in Kliniken und Pflegeinrichtungen beitragen. Aus unserer Sicht sollte die Einrichtung schnell vorangetrieben werden. Auch die Arzneimittelsicherheit im Krankenhaus könnte zum Beispiel durch die Einrichtung betrieblicher Arzneimittelkommissionen oder der Beratung durch sogenannte Stationsapotheker weiter erhöht werden.“

Zum Hintergrund

In der heutigen Sitzung unterrichtete erstmals der Staatssekretär im Sozialministerium Röhmann den Sonderausschuss über die Aktivitäten der Landesregierung zur Verbesserung der Patientensicherheit sowie über geplante und insbesondere auf Bundesebene angesprochene Maßnahmen. So hat die Landesregierung angekündigt, die Einrichtung anonymer Meldesysteme, wie das CIRS (Critical Incident Reporting System), in Kliniken unterstützen zu wollen.

Zurück zum Pressearchiv