Pressemeldung Nr. 2354 vom

Schwarz-gelb auf Stau-Kurs

Lkw-Maut wäre Segen für Transitland NiedersachsenAuf die Kritik der Landtagsgrünen stößt der Vorstoß der CDU/FDP Koalition, im Bundesrat die Lkw-Maut abzulehnen. Der verkehrspolitische Sprecher der...

Lkw-Maut wäre Segen für Transitland Niedersachsen
Auf die Kritik der Landtagsgrünen stößt der Vorstoß der CDU/FDP Koalition, im Bundesrat die Lkw-Maut abzulehnen. Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Enno Hagenah zeigte sich verwundert, schließlich sei die Grundidee der Maut vom ehemaligen CDU Bundesverkehrsminister Wissmann in die öffentliche Diskussion eingeführt worden, um den Dauerstau auf deutschen Autobahnen einzudämmen und effizientere und umweltverträglichere Transportformen zu fördern.
Hagenah: "Der designierte Wirtschafts- und Verkehrsminister Hirche bewirbt sich offenbar schon vor der offiziellen Amtseinführung um den fragwürdigen Ehrentitel Stauminister. Gerade Niedersachsen als Nord-Süd und Ost-West Transitland für täglich zigtausende von Lkw muss doch ein besonderes Interesse an weniger Transit-Lkw auf den Straßen und einer gerechteren Kostenumlage für die durch die Lkw angerichteten Schäden haben."
Die Lkw Maut würde helfen Leerfahrten zu vermeiden und den umweltverträglichen Transport auf Schiene und Wasser fördern. Die privaten Pkw Fahrer wären froh wenn dadurch die überfüllten Fernstrassen entlastet würden und aus den Einnahmen notwendige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur auch in Niedersachsen fließen könnten.
"Herr Hirche sollte hier klar für die Interessen des Landes und nicht für die Interessen der Lkw-Lobby Stellung beziehen," fordert Hagenah.

Zurück zum Pressearchiv