Pressemeldung Nr. 2870 vom

Schwarzgelb im Kultusausschuss stimmt gegen Schulsozialarbeit - GRÜNE: Landesregierung verschärft Konflikte

Nach der heutigen (Donnerstag) Ausschuss-Ablehnung der Fortführung des Programms zur Schulsozialarbeit an den Hauptschulen durch die schwarz-gelbe Mehrheit kommt Kritik von den Landtagsgrünen. Damit w...

Nach der heutigen (Donnerstag) Ausschuss-Ablehnung der Fortführung des Programms zur Schulsozialarbeit an den Hauptschulen durch die schwarz-gelbe Mehrheit kommt Kritik von den Landtagsgrünen. Damit werde die Situation an den Hauptschulen verschärft, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.
Es sei geradezu unverschämt, dass Kultusminister Busemann den Lehrern ein zu lasches Vorgehen bei Gewalt an Schulen vorwirft, selbst aber zulässt, dass die Mittel gestrichen werden und als Ersatz "hektisch in der Gegend rumappelliert". "Das ist kontraproduktiv für die Bewältigung der konfliktträchtigen Lage!"
Die Grünen-Politikerin erinnerte daran, dass der Minister noch vor wenigen Tagen zugesagt hatte, sich für die Fortführung des Programms stark zu machen.
"Die Öffentlichkeit wird für dumm verkauft."
Korter: "Der Einsatz von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in den Hauptschulen ist dringend nötig, um die sozialen Probleme zu bewältigen. Dafür ist eine kontinuierliche Arbeit notwendig."
Die Grünen hatten sich für die Fortführung des Programms eingesetzt und vorgeschlagen, die pädagogischen Fachkräfte aus den Mitteln für Lehrkräfte zu finanzieren.

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