Pressemeldung Nr. 45 vom

Restrukturierungsprogramm ist Nagelprobe für Kooperationsfähigkeit von Wiedeking und Wulff:Sparpläne erfordern neues Modell zur Standortsicherung bei VW

In der aktuellen Diskussion um die Standortsicherung bei VW haben die Landtagsgrünen die Verantwortlichen in der Konzernführung und der niedersächsischen Landesregierung aufgefordert, neue Konzepte zu...

In der aktuellen Diskussion um die Standortsicherung bei VW haben die Landtagsgrünen die Verantwortlichen in der Konzernführung und der niedersächsischen Landesregierung aufgefordert, neue Konzepte zur Sicherung der Beschäftigung aufzulegen. "Zwölf Jahre nach der Einführung der Vier-Tage-Woche ist nun wieder ein innovativer Standort-Sicherungs-Pakt erforderlich", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah am Freitag (heute) in Hannover. Dafür gäbe es im Konzern dank der vorhandenen Beschäftigungsgarantien und der aktuell verbesserten Marktlage gute Voraussetzungen.

Das Ziel des Restrukturierungsprogramms müsse der Erhalt der Produktionsstandorte einschließlich der Komponentenfertigung sein. "Der Branchenprimus Toyota macht es vor, wie mit höherer eigener Fertigungstiefe Qualität zum günstigen Preis hergestellt werden kann. Das wird bei VW auch wieder gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen", sagte der Grünen-Politiker.

Wulff müsse jetzt zwischen Konzernführung und Arbeitnehmern moderieren und dürfe nicht mehr wie bisher polarisieren. Hagenah. "Die Bewältigung der Rentabilitäts-Krise ist auch die Nagelprobe für die nach außen verkündete neue Kooperationsfähigkeit der einstigen Streithähne Piech, Wulff und Wiedeking."

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