Pressemeldung Nr. 3188 vom

Starkes Landesumweltamt ist unverzichtbar - Minister Sander pflegt schlechten Stil im Umgang mit NLÖ-Mitarbeitern

Als äußerst schlechten Stil bezeichnen die Landtagsgrünen den Umgang des niedersächsischen Umweltministers Sander mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Niedersächsischen Landesamtes für Ökolog...

Als äußerst schlechten Stil bezeichnen die Landtagsgrünen den Umgang des niedersächsischen Umweltministers Sander mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie (NLÖ). Diese hätten aus der Presse erfahren, dass ihr Amt Ende 2004 aufgelöst werde. Das sei ein echtes Armutszeugnis für den Obersten Dienstherrn der Behörde, der doch immer vorgäbe, Politik für die Menschen zu machen, kritisierte die umweltpolitische Sprecherin Dorothea Steiner das Vorgehen des FDP-Ministers.
"Sander amputiert den Umwelt- und Naturschutz in Niedersachsen – und das schnell und gründlich", sagte Steiner.
Die Grünen-Politikerin wies darauf hin, dass alle anderen Bundesländer selbstverständlich über Landesumweltämter verfügten oder sie, wie in Bayern, wieder aufbauen. Dort hätte man erkannt, dass Umwelt- und Naturschutz ein wichtiger Standortfaktor sei. In Niedersachsen dagegen würden dem Umweltschutz die fachlichen Grundlagen und damit der Boden entzogen.
Steiner forderte die Landesregierung auf, die Entscheidung über die Auflösung des NLÖ zurückzunehmen. "Im Gegenteil muss das Landesamt für Ökologie gestärkt werden, indem es mit dem Landesamt für Bodenforschung zusammengelegt wird und alle flächengebundenen Aufgaben in diesem neuen Amt gebündelt werden."

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