Pressemeldung Nr. 133 vom

Statt Fitnesstest mehr Unterstützung für „Bewegte Schule“

Mehr Engagement des Kultusministers für die Fortführung des Projekts "Niedersachsen macht Schule - durch Bewegte Schule" hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter heute (Montag) in Hannover gefordert.

Das Projekt "Bewegte Schule" habe seit Jahren sehr erfolgreich Konzepte von Bewegungs- und Gesundheitsförderung in den Schulen auf den Weg gebracht, die weit mehr bewirkten als der von Minister Busemann initiierte Fitnesstest, sagte die Grünen-Politikerin.

Korter hatte eine Anfrage an das Ministerium gestellt und erfahren, dass sich im Projektzeitraum (1998 bis 2001) 839 niedersächsische Schulen beteiligt hatten, "wie viele Schulen nach Abschluss des Projekts noch weiter nach dem Konzept Bewegte Schule arbeiten, konnte der Kultusminister aber nicht beantworten."

Nach Ansicht der Grünen-Politikerin werde von Seiten des Kultusministeriums zu wenig getan, um ein so erfolgreiches Konzept flächendeckend in Niedersachsen für alle Schulen umzusetzen.

"Der Minister verweist auf Fitnesstest und Eigenverantwortliche Schulen. Damit macht er es sich zu einfach. Wer zu Recht immer wieder den Bewegungsmangel vieler Schülerinnen und Schüler kritisiert, muss solche guten Konzept stärker unterstützen".

Die "bewegte Schule", deren Schwerpunkte auf der Gestaltung der Außenräume, Bewegungspausen im Unterricht, Gestaltung von Innenräumen liegen, sei ein solches Erfolgskonzept für mehr Bewegung, mehr Gesundheit und mehr Konzentration.  

Korter: "Bewegung und Lernen gehören zusammen. Deshalb brauchen wir die Fortführung des Projekts und auch neue Konzepte wie zum Beispiel die tägliche Sport- und Bewegungsstunde in den Grundschulen."

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