Erste Sitzung der Endlagersuchkommission:Staudte: Keine Arbeitsgruppen im Hinterzimmer einrichten
„Auch wenn sich die Kommission künftig in Arbeitsgruppen spalten sollte, müssen diese ebenso öffentlich tagen, wie die Kommission selbst. Grundsätzlich sollten wir aber gemeinsamen Anhörungen den Vorzug vor 'Arbeitsgruppen im Hinterzimmer' geben“, so Miriam Staudte.
Darum geht´s
Am 22. Mai fand die erste Sitzung der Endlagersuchkommission im Deutschen Bundestag statt. Dabei plädierten mehrere Kommissionsmitglieder nicht nur für die Bildung von Arbeitsgruppen, sondern auch für deren Nicht-Öffentlichkeit.
Das sagen die Grünen
Miriam Staudte, atompolitische Sprecherin
„Auch wenn sich die Kommission künftig in Arbeitsgruppen spalten sollte, müssen diese ebenso öffentlich tagen, wie die Kommission selbst. Grundsätzlich sollten wir aber gemeinsamen Anhörungen den Vorzug vor 'Arbeitsgruppen im Hinterzimmer' geben.“
„Wenn überhaupt noch durch die Arbeit der Kommission bis 2050 Akzeptanz in der Öffentlichkeit hergestellt werden soll, dann muss die Meinungsbildung der Endlagersuchkommission nachvollziehbar und begründbar sein. Kontroversen müssen offengelegt werden, statt sie zu verbergen.“
Zum Hintergrund
Über die Einrichtung von Arbeitsgruppen innerhalb der Endlagersuchkommission wird bei der nächsten Sitzung voraussichtlich am 7. Juli 2014 beraten.