Stellenbesetzung im Nationalpark Harz darf nicht länger blockiert werden - Querschüsse aus Niedersachsen setzen Akzeptanz aufs Spiel
Die Landtagsgrünen haben der niedersächsischen Landesregierung vorgeworfen, mit dem "Gezerre" um die Besetzung der noch offenen Posten im Nationalpark Harz die Akzeptanz des gemeinsamen Projektes der...
Die Landtagsgrünen haben der niedersächsischen Landesregierung vorgeworfen, mit dem "Gezerre" um die Besetzung der noch offenen Posten im Nationalpark Harz die Akzeptanz des gemeinsamen Projektes der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt aufs Spiel zu setzen.
Es sei nicht nachvollziehbar, warum Niedersachsen die offenbar bei der Fusion getroffene Vereinbarung zur Stellenbesetzung mit jeweils zwei Personen aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nun in Frage stelle und sich vehement gegen die Bewerberin aus Sachsen-Anhalt ausspreche, sagte die umweltpolitische Sprecherin Dorothea Steiner am Montag in Hannover.
"Das Ganze bekommt durchaus ein ”šGschmäckle’, wenn man hört, dass die niedersächsische Seite einen Jagdfreund des Staatssekretärs für den Posten des Fachbereichsleiters Waldumbau durchsetzen will."
Die Grünen-Politikerin forderte das niedersächsische Umweltministerium auf, die Besetzung der Stellen – auch die noch offene Stelle für Pressearbeit – nicht mehr länger zu blockieren.
Steiner: "Es ist höchste Zeit, dass die gemeinsame Verwaltung des Nationalparks personell vervollständigt wird und ihre Arbeit, ohne weitere Querschüsse aus Niedersachsen kompetent entwickeln kann."