Pressemeldung Nr. 190 vom

Stratmanns Politik lässt Attraktivität für Hochschulstandort Niedersachsen sinken

Als „höchst beunruhigend“ haben die Landtagsgrünen die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die Abwanderung von Studierenden aus Niedersachsen bezeichnet.

Als "höchst beunruhigend" haben die Landtagsgrünen die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die Abwanderung von Studierenden aus Niedersachsen bezeichnet. "Die falsche Politik der Landesregierung ruiniert den Charme unseres Bundeslandes als Studienstandort", sagte die hochschulpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic am Dienstag in Hannover.

Jetzt räche sich "der Abbau von Studienplätzen". Allein die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge werde voraussichtlich mehrere tausend Studienplätze kosten. "Der durch die höhere Betreuungsintensität in den neuen Studiengängen entstehende personelle Mehrhaufwand müsste durch die Aufstockung der Mittel aufgefangen werden. Doch dazu sind die Hochschulen nicht in der Lage, weil sie noch immer an den Sparauflagen aus Minister Stratmanns sogenanntem Hochschul-Optimierungs-Konzept kränkeln", sagte die Grünen-Politikerin.

Der jetzt bekannt gewordene "Wanderungssaldo" mache deutlich, dass Niedersachsen im Wettbewerb als Wissenschaftsstandort immer weiter zurückfalle. Die Einführung von Studiengebühren wird diesen Trend, so fürchtet die Grünen-Politikerin, noch weiter verstärken.

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