Pressemeldung Nr. 55 vom

Studiengebühren taugen nichts - Zusatzeinnahmen stopfen Baulücken statt Bildungslücken

Die Bezahlung von Baumaßnahmen an den niedersächsischen Hochschulen aus Studiengebühren zeige erneut, dass die im Gesetz verankerte Regelung, über Studiengebühren das Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden zu verbessern, nicht praxistauglich sei.

Die Bezahlung von Baumaßnahmen an den niedersächsischen Hochschulen aus Studiengebühren zeige erneut, dass die im Gesetz verankerte Regelung, über Studiengebühren das Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden zu verbessern, nicht praxistauglich sei. "Studiengebühren taugen nichts, und Stratmanns Versprechungen erweisen sich als nicht haltbar", so die hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, Gabriele Heinen-Kljajic.

Es sei von vornherein klar gewesen, dass CDU und FDP die Kürzungen, die den niedersächsischen Hochschulen über das so genannte Hochschulentwicklungskonzept und den Zukunftsvertrag aufgebürdet wurden, durch die Studiengebühren kompensieren wollten.

Um die Studienbedingungen für die Studierenden an den niedersächsischen Hochschulen zu verbessern, seien andere Finanzierungswege notwendig. "Das Land darf sich nicht aus seiner Verantwortung stehlen", so Heinen-Kljajic. Zur Finanzierung innovativer Hochschulprojekte zur Steigerung der Qualität der Lehre und des studentischen Lernens solle die Landesregierung einen Bildungsfonds auflegen.

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